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Maßnahmen zur Trockenlegung eines Gebäudes

Mauerwerksinjektion
Quelle Bild: Saint-Gobain Weber

Zunächst ist zu prüfen, ob Feuchtigkeit von außen eingedrungen ist oder, ob es sich um Kondenswasser handelt. Insgesamt sind Schadensbilder und Ursachen sehr vielfältig, daher können im Folgenden nur die wichtigsten Maßnahmen genannt werden.

Schadensbild:

Putzausblühungen, Abplatzungen von Mauersteinen und Mörtel

Ursache:

Die erdberührten Außenwände besitzen keine vertikale und/oder horizontale Abdichtung. Die Folge ist, dass Feuchtigkeit mit darin aufgelösten Salzen ungehindert in das Mauerwerk eindringen kann (Kapillarwirkung). Durch Kristallisation der Salze kommt es zu Putzausblühungen und Abplatzungen von Mauersteinen und Mörtel.

Maßnahme Nachträglicher Einbau einer vertikalen Sperrschicht
Kellerabdichtung Die erdberührten Außenwände besitzen keine vertikale und/oder horizontale Abdichtung. Die Folge ist, dass Feuchtigkeit mit darin aufgelösten Salzen ungehindert in das Mauerwerk eindringen kann (Kapillarwirkung). Durch Kristallisation der Salze kommt es zu Putzausblühungen und Abplatzungen von Mauersteinen und Mörtel.
Perimeterdämmung Diese druckfeste Dämmung eignet sich als Zusatzmaßnahme in Verbindung mit vertikalen Abdichtungen zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Abdichtung und zur Fernhaltung des Wassers vom Gebäude.
Drainage Wirksame Zusatzmaßnahme zur Abführung von anfallendem Außenwasser.
Sanier-/Entfeuchtungsputze Sie eignen sich zur Entfeuchtung von durchfeuchtetem Mauerwerk sowohl für innen- als auch für außen, nicht aber bei Sickerwasser und drückendem Wasser. Zusatzmaßnahmen wie Drainagen, Sperren etc. sind laut Herstellerangabe nicht notwendig.

 

Maßnahme Nachträglicher Einbau einer horizontalen Sperrschicht
Spezielles Sägeverfahren Das Gebäude muss rundherum freigelegt werden. Anschließend wird das Mauerwerk mit Hilfe eines speziellen Sägeverfahrens horizontal durchtrennt, um die fehlende Horizontalsperre einlegen zu können.
Mauerwerksinjektion
(auch Infiltrationsverfahren oder Verkieselung genannt)
Zunächst werden in regelmäßigen Abständen Löcher ins Mauerwerk gebohrt, in die dann Injektionsmittel gepresst werden. Die Poren des Mauerwerks werden durch das Injektionsmittel gefüllt, so dass die Kapillarwirkung des Wassers (Aufsteigen von Wasser wie bei einem Schwamm) unterbunden wird und das Mauerwerk austrocknen kann.

Möchten Sie sich individuell beraten lassen? Dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.


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