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Recycling und biologische Verträglichkeit

Recycling und Entsorgung? Kein Problem!

Styropor lässt sich vielfältig weiter- und wiederverwenden. Unverschmutzte Produktionsabfälle und Baustellenverschnitt sowie gebrauchte Schaumstoffteile aus Verpackungen können grundsätzlich dem Recycling, bzw. der Wiederverwertung, zugeführt werden. Bundesweit sind zu diesem Zweck über 1500 Sammelstellen eingerichtet.

Weltkugel

Für Polystyrol zur Bauanwendung werden ausschließlich Produktionsabfälle aus dem eigenen Produktionskreislauf (Eigenregenerat) verwendet, nicht zuletzt zur Sicherstellung der Baustoffklasse B1. Auch die Herstellung von Recycling-Dämmplatten ermöglicht die Wiederverwertung als Dämmstoff. Gemahlene Styroporabfälle dienen als wärmedämmender Leichtzuschlag für Beton, Mauerziegel, Mörtel und Putz. Unter dem Markennamen Styromull® ist Styropor-Recyclinggranulat bereits seit langem als Pflanzensubstrat und Bodenhilfsstoff zur Dränung, Bodenlockerung und Kompostierung im Einsatz.

Wirtschaftlich zu handeln bedeutet für die Karl Bachl GmbH & Co.KG immer, auch nachhaltig zu handeln. Unsere Kunden fordern heute vermehrt umweltverträgliche, zukunftsweisende Lösungen. Als Mitglied im „Umweltpakt Bayern“ zeigt das Unternehmen starkes Engagement im Umweltschutz und trägt zum naturschonenden und nachhaltigen Gestalten von Lebensräumen bei.

Biologische Verträglichkeit

STYROPOR ist ein nach DIN EN 13163 genormter und qualitätsüberwachter expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS). Seit seiner ersten Anwendung im Jahre 1954 hat er sich als Wärme- und Trittschalldämmstoff in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen wie z. B. Außenwand, Steil- und Flachdach, Fußböden und Decken, bei der Innendämmung oder Perimeterdämmung bestens bewährt.

Durch seine ausgezeichneten Dämmeigenschaften sorgt Styropor für einen aktiven Schutz unserer Umwelt. Aufgrund eines geringeren Heizenergiebedarfs durch Dämm-Maßnahmen wird die Emission klimarelevanter Gase, wie z. B. Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide ( NOX) und insbesondere Kohlendioxid (CO2) drastisch reduziert und damit eine Zunahme des zusätzlichen, unerwünschten Treibhauseffektes mit all seinen negativen Folgen für das Ökosystem der Erde vermindert.

Die Herstellung von Styropor erfolgt umweltverträglich. Seit Beginn seiner Fertigung wird als Treibmittel Pentan verwendet, welches die Ozonschicht in der Stratosphäre nicht schädigt und nicht zu den typischen Treibhausgasen zählt. Ausgangsstoffe für die Herstellung sind Styrol und Pentan, aus denen durch Polymerisation in geschlossenen Anlagen expandierbares Polystyrol entsteht. Die Herstellung des Schaumstoffs erfolgt in einfachen Verfahrensschritten, indem das treibmittelhaltige Polystyrolgranulat mit Wasserdampf erhitzt wird und durch das Treibmittel zu geschlossenzelligen Partikeln aufgeschäumt wird.

Zum Verhalten von Styropor gegenüber biologischem Material wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungen durchgeführt. Dieses Gutachten bewertet EPS als ein biologisch neutrales Produkt, von dem keine negativen Auswirkungen auf lebende Organismen zu erwarten sind. Produkte aus Polystyrol (PS) und expandiertem Polystyrol (EPS) werden bevorzugt auch im biologisch-medizinischen Bereich eingesetzt. Ebenso wird Polystyroal auch auch für Trinkbecher und als Lebenwmittelverpackungen verwendet. Diese Tatsache demonstriert deutlich, dass von diesem Kunststoff keinerlei Gesundheits- oder Umweltgefährdung ausgehen kann.

Quelle Text und Bilder: KARL BACHL GmbH & Co. KG


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